1,0 und arbeitslos – Spaenles Bildungspolitik bleibt unerträglich!

16. Januar 2014

Die Bekanntgabe der Planstellenvergabe für das zweite Halbjahr für das Lehramt Gymnasium hat nicht nur bei den fertig ausgebildeten Referendarinnen und Referendaren Entsetzen und Unverständnis ausgelöst. „Es ist unglaublich, dass Spitzenleute trotz Abschlussnoten von 1,0 keine Stelle bekommen, weil angeblich kein Bedarf besteht“, sagt der Juso-Landesvorsitzender Philipp Dees: „Die Aussage von Kultusminister Spaenle, dass bestimmte Fächerkombinationen nicht gebraucht würden, ist sachlich falsch und zeugt von größter Inkompetenz.“

Vom ehemals versprochenen Einstellungskorridor für die Jahrgangsbesten und vollmundigen Wahlkampfversprechen ist nun keine Rede mehr. Die Tatsache, dass die Referendare zwei Jahre Höchstleistungen – fast mit dem Stundenpensum einer Vollzeitlehrkraft – erbracht haben, zählt nicht. „Der Abbau von Planstellen samt der Verteilung dieser Stunden auf ‚kostengünstige‘ ReferendarInnen muss ein Ende haben“, fordert Dees: „Die Senkung der maximalen Stundenzahl der Referendarinnen und Referendare auf die gesetzlich festgelegten 11 Stunden könnte dutzende Planstellen schaffen.“

Diese Maßnahme sowie eine Verringerung der Klassenstärken, zusätzliche finanzielle Mittel im Nachtragshaushalt und der verstärkte Einsatz von mobilen Reserven zur Reduzierung von Unterrichtsausfall würden helfen, die notwendigen Verbesserungen für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler zu erreichen.

„In der bayerischen Bildungspolitik gibt es viel zu tun. Die Streichung von 371 Lehrerplanstellen zum 1. August 2014 gehört mit Sicherheit nicht dazu“, erklärt Dees abschließend.

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