Hungerstreik in München - Jusos fordern Staatsregierung zum Handeln auf

26. Juni 2013 | Integration und Migration

In München setzen AsylbewerberInnen ihr Leben aufs Spiel. Sie sehen in ihrer Verzweiflung keine anderen Möglichkeit mehr, um ihren Forderungen nach einem menschenwürdigen Leben hierzulande Gehör zu verschaffen.

Die Gleichgültigkeit, mit welcher der bayerische Innenminister Herrmann und die Sozialministerin Haderthauer den hungerstreikenden Flüchtlingen in München entgegentreten, ist hingegen schockierend. Die Verantwortung wird zwischen den Ministerien hin und her geschoben, handeln möchte niemand.

„Mitten in München bahnt sich vor unser aller Augen eine Katastrophe an“, erklärt der Juso-Landesvorsitzende Philipp Dees. „Wenn die bayerische Staatsregierung bei ihrer Haltung bleibt, haben wir vielleicht bald die ersten Toten zu beklagen, da die ersten Flüchtlinge bereits auch nichts mehr trinken. Dann sollten die zuständigen Minister zu den Flüchtlingen gehen und ihnen offen sagen, dass sie ihren Tod billigend in Kauf nehmen, um ‚keine Zuwanderungsanreize zu schaffen.“

Die Jusos Bayern stehen nach wie vor solidarisch zu den hunger- und durststreikenden AsylbewerberInnen und richten den dringenden Appell an die Staatsregierung, endlich zu Handeln. Die Würde des Menschen ist unantastbar.

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